Erfolgreich achtsam kommunizieren

Bevor wir uns in einem Gespräch äußern, findet ein innerer Dialog statt, der blitzschnell abläuft.

Meist nehmen wir ihn gar nicht bewusst wahr, da er sich im Laufe unseres bisherigen Lebens verinnerlicht und automatisiert hat. Die Art, wie dieses Selbstgespräch abläuft, entspricht unserer Prägung aus der frühen Kindheit. Bei kleinen Kindern können wir manchmal noch beobachten, wie sie laut mit ihren verschiedenen inneren Stimmen ein Gespräch führen. Sie sprechen sich z. B. Mut zu oder beschimpfen sich.
Stellen wir uns also die Fragen:                                                         Wie reden wir mit uns selbst, und welche Gefühle stehen dahinter? Wer spricht da mit wem? Hören wir dabei unsere eigene Stimme oder die eines Elternteils. Mit welcher Wertschätzung sprechen wir mit uns selbst? Sind wir großzügig und tolerant, liebevoll und nachsichtig? Sind wir streng, schimpfend und strafend? Welche inneren Stimmen liegen da im Konflikt miteinander?
Zunächst lernen wir unsere verschiedenen inneren Stimmen kennen, und üben, sie zu identifizieren.
Wenn uns nicht bewusst ist, wie in stressigen Situationen z. B. unserer innerer Kritiker aktiv wird, fühlen wir uns automatisch angegriffen und schuldig.
Wir wittern Kritik, wo der Partner nach seinem Verständnis eine sachliche Aussage gemacht hat.

Unsere Reaktion? Rechtfertigung und Verteidigung!

Wer sich verteidigt, befindet sich im „Krieg“ und Krieg bedeutet Aggression und Verletzung!

So kommen wir zu achtsamer Kommunikation: Wir üben, sensibler dafür zu werden, wie wir mit uns und anderen umgehen. Wir lernen, aktiv zuzuhören ohne zu werten, Gedanken von Gefühlen zu unterscheiden, Bedürfnisse zu spüren und zu äußern, sowie zu bitten statt zu fordern. Wir erkennen und reagieren auf das, was hinter den Worten steht. Achtsame Kommunikation ist die Sprache von Herz zu Herz.

 

 

 

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